Social Media Posts - UMSATZSPRUNG

Unsere wertvollsten LinkedIn-Posts auf einen Blick

Ich poste viel in Sozialen Medien. Nicht alles ist bemerkenswert. Hier sammeln wir die 5% der Beiträge mit dem besten Feedback.

Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
30.August.2023

Abheben von der Konkurrenz

Hier ist, was 95% aller IT-Unternehmen auf die Frage antworten: “Was macht euch besonders?”

  • Wir haben 20+ Jahre Erfahrung
  • Wir haben viele tolle Kunden und Referenzen
  • Wir haben die besten Mitarbeiter
  • Wir haben Leidenschaft und Begeisterung für Technologie
  • Wir sind kundenorientiert und hören besonders gut zu
  • Wir passen unsere Lösungen an die Bedürfnisse der Kunden an
  • Wir sind innovativ

Jetzt sind all das natürlich tolle Eigenschaften, allesamt wünschenswert.

Um sich abzuheben und auszudrücken, was dieses Unternehmen auszeichnet, sind sie freilich weniger gut geeignet.

Denn wer sagt von sich:

  • Hey, jeder muss mal anfangen. Seien Sie doch unser Pilotkunde, an dem wir unser Know-how aufbauen können!
  • Unser Team ist … ganz ehrlich: Durchschnitt eben. Kommen Sie, Sie glauben doch nicht wirklich, dass gerade bei uns die ganzen A-Player arbeiten?
  • Wir sind zwar ein IT-Unternehmen, aber Technologie ist nicht so unser Ding. Dafür spielen bei uns alle in einer Band.
  • Mit dem Zuhören haben wir es nicht so. Henry Ford meinte auch, dass die Kunden sowieso nur schnellere Pferde wollen.
  • Innovation ist völlig überschätzt. Die meisten Kunden bekommen ja nicht mal die Basics auf die Reihe, was sollen die mit komplizierter High-Tech?

Richtig, niemand redet so von seinem Unternehmen. Zumindest nicht in fahrtüchtigem Zustand.

Stattdessen erzählen alle die Mischung aus Erfahrung, Erfolgen, den leidenschaftlichsten Mitarbeiterinnen, Innovation und Maßschneiderei.

Und weil das alle erzählen hat der Kunde daher alles schon zu oft gehört, das letztes Mal gestern Nachmittag. Vermutlich hat er schon genau so einen Anbieter. Wozu soll er dann wen anderen nehmen?

Wer sich wirklich klar abheben will, muss etwas von sich erzählen, was den richtigen Kunden gefällt und alle anderen sich nicht zu sagen trauen oder nicht sagen können.

Wer Lust hat, dem zeige ich am Freitag in einem Online-Live-Training ein System, wie IT-Unternehmen ihren Pitch / USP / Positionierung kraftvoller auf den Punkt bringen können.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
26.August.2023

Fragemethode

Wer im Vertrieb keine Einwände von Kunden (kein Bedarf, kein Budget, keine Zeit, keine Entscheidung der Geschäftsleitung, andere sind günstiger, etc.) haben will, kann es mit folgender Methode versuchen:

Man fragt den Kunden selbst nach all den Antworten auf mögliche Bedenken, noch bevor man seine Lösung präsentiert.

Das geht mit Fragen wie:

  • Warum wollen Sie das Problem überhaupt lösen? Es hat doch bisher auch irgendwie funktioniert, oder?
  • Warum lösen Sie das Problem nicht einfach damit, dass Sie X tun?
  • Warum suchen Sie sich externe Partner wie uns und machen es nicht einfach selbst?
  • Warum fassen Sie uns als Partner ins Auge statt einen größeren / lokalen / bekannteren Anbieter?
  • Ist Ihnen klar, dass so ein Projekt bei Ihnen signifikante Ressourcen binden wird? Haben Sie dafür freie Kapazitäten und jemanden, der sich darum kümmert?
  • Warum wollen Sie das Thema jetzt angehen? Jetzt leben Sie mit der Situation schon so lange, da kommt es doch auf ein Jahr mehr oder weniger auch nicht mehr an, oder?

Diese Technik fühlt sich anfangs komisch an, weil man die Sorge hat, dass der Kunde irgendwann denkt: “Stimmt, eigentlich muss ich das gar nicht machen.”
Oder man dem Kunden das Gefühl vermittelt, dass man das Projekt gar nicht will.

Es geht hier nicht um irgendwelche psychologischen Spielchen (wie sich rar machen oder den Kunden in die Defensive bringen).

Es geht einfach darum, dass die Kundin sich all diese Fragen früher oder später sowieso selbst stellt (oder der Vorstand oder die Finanzchefin).

Nur ist man dann nicht dabei und kann nicht reagieren.
Und man hat schon viel Arbeit in das Projekt gesteckt.

Deswegen hilft es, die schwierigen Fragen schon beim ersten Meeting auf den Tisch zu bekommen.
Dass Kunden dadurch “verschreckt” werden passiert nicht, wenn man eine freundliche, interessierte Haltung behält.

Tatsächlich hilft man nur sich selbst und dem Kunden, sinnlose Arbeit zu vermeiden.
Was die meisten schätzen. Ich ganz besonders.

Schönes Wochenende euch allen!

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
04.August.2023

Gehaltserhöhung

“Der Chef hätte ihm ja nur mehr zahlen müssen, dann hätte er nicht gekündigt.”

Die Lösung für fehlende Fachkräfte klingt so einfach: “Einfach mehr zahlen.”

Dabei wird dann gerne vorgerechnet, dass es wirtschaftlich teurer ist, den Arbeitsausfall, das Recruiting und das Training neuer Mitarbeiter zu bezahlen als einfach ein höheres Gehalt.

Klingt logisch. So logisch, dass man sich fragt, warum Menschen, die ein Unternehmen aufgebaut haben und seit 15 Jahren führen, das nicht verstehen? Haben die in der Volksschule bei Mathe gepennt?

Wie so oft, wenn viele Leute ‘dumme’ Dinge tun, zahlt es sich aus, näher hinzusehen. Vielleicht gibt es dort auch eine andere Perspektive.

Also, wen es im Sinne einer ausbalancierten Sichtweise interessiert, warum manche Menschen eben keine Gehaltserhöhung bekommen – hier sind häufige Gründe:

 

  • Was eine Gehaltserhöhung wirklich kostet:
    Wer selbst nie ein Unternehmen geführt hat, glaubt gerne, dass es “nur” 10.000 Euro kostet, einer Mitarbeiterin 10.000 Euro mehr Gehalt zu bezahlen.
    Das ist natürlich Unsinn.
    Einerseits steigen die Nebenkosten proportional mit.
    Viel wichtiger aber ist: Das Unternehmen muss danach vielen anderen auch eine entsprechende Erhöhung zahlen, wenn man nicht die ganze Mannschaft unfair behandeln und Unfrieden stiften will.
    Aus einer 10.000 Euro Gehaltserhöhung werden dann rasch 100.000 oder 200.000 Euro oder noch mehr.
    Man hätte die Person gerne behalten, aber nicht um diesen Preis.

 

  • Die langfristige Perspektive:
    Wer schon länger im Geschäft ist, weiß: Es kommen auch immer wieder schlechtere Zeiten.
    Gut, wenn man dann Kosten hat, die man leicht reduzieren kann, wenn die Auftragslage zurück geht.
    Gehälter gehören nicht dazu. Sie zu erhöhen ist leicht, sie zu reduzieren praktisch unmöglich.
    Das Ergebnis: Notwendige Kündigungen, weil die hohen Personal-Kosten nicht mehr gestemmt werden können.
    Die meisten UnternehmerInnen schmeißen ungern Leute raus. Lieber lassen sie mal wen ziehen.

 

  • Passt die Performance:
    Auch wenn sich selbst niemand dazu zählt – jeder zweite Mitarbeiter ist in der Hälfe der Leute mit unterdurchschnittlicher Performance.
    Da passt überdurchschnittliches Gehalt nicht dazu.
    Und das sind selten die Leute, die sich denken “Schade, dass ich dieses Jahr keine Gehaltserhöhung bekommen habe, aber ehrlich gesagt haben es der Manfred, die Sabine und die Silke wirklich mehr verdient als ich.”
    Während der Mitarbeiter sich auf Social Media beschwert, dass sein Wert nicht erkannt wird, denkt sich die Chefin: “Jetzt hat er mir die Entscheidung wenigstens abgenommen”


Zweifellos, nicht jedes Gehalt ist fair.
Auch zweifellos: Nicht alle, die sich unterbezahlt fühlen, sind es auch.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
13.Februar.2023

Excel
 

Gefühlte 50% der IT-Branche ist damit beschäftigt, Excel-Sheets bei ihren Kunden durch ihre eigene Software zu ersetzen.

In der Regel bekommen die User dann eine Software, die eine Sache viel besser macht (der Grund, warum die neue Software gekauft wird), während alles andere schlechter wird.

Die Benutzerführung ist meist umständlicher, das neue Tool ist wesentlich unflexibler, Änderungen können meist nicht mehr von den Anwendern selbst vorgenommen werden – und sind daher umständlich, teuer, langwierig und mühsam.
Die Lizenz- oder Entwicklungs-Kosten sind oft das Tausendfache.

Als Anwender fühle ich mich beim Umstieg von Excel auf ein spezialisiertes Tool wie jemand, dem man den Lego-Technik-Baukasten weggenommen hat. Dafür bekomme ich zwei Handvoll Bausteine, die alle nur in einer einzigen Kombination zusammenpassen.

Natürlich, Excel ist keine Datenbank, Workflow Engine, oder Prozess-Management-Tool – und kommt deshalb irgendwann an seine Grenzen. Ein Ersatz ist nötig.

Was ich schade finde, ist dass sich dieser Ersatz fast immer insgesamt schlechter anfühlt.

Ich fände es großartig, wenn Software-Entwickler sich beim Design ihrer Software die Frage stellen würden: Wie kann ich ein für meine Aufgabe spezialisiertes Tool bauen, das sich für Anwender so anfühlt wie Excel?

Ganz viele Akzeptanzprobleme von Software würden damit verschwinden.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
02.Jänner.2023

Proof of concept

“Warum soll ich für diesen ‘Proof of concept’ (POCs) etwas bezahlen? Andere Unternehmen bieten ihn gratis an.”

Lieber Kunde, ein betriebswirtschaftlich geführtes Unternehmen bietet keine Gratis-Leistungen an.
Am Ende müssen alle Leistungen, die Kosten verursachen, irgendwie von Kunden bezahlt werden.

Vielleicht nicht über eine Sofort-Rechnung – dann eben über höhere Preise, höhere Stundensätze, großzügigere Aufwandsschätzungen, teurere Zusatzleistungen oder durch Abschläge bei Material, Personal oder Qualität.

Natürlich verstehen Sie all das, genauso wie Sie verstehen, dass Ihr Mobilfunk-Anbieter zum Vertrag kein Smartphone dazu schenkt, obwohl der Prospekt genau das behauptet. Sondern dass die Kosten dafür im Gesamtpreis einkalkuliert ist.

Und genauso kalkulieren Unternehmen einen Gratis-POC in ihre Gesamtkalkulation ein.
Und nicht nur den POC, den sie bei Ihnen machen, sondern auch all die anderen Gratis-POCs, die für andere Kunden gemacht haben, die dann aber doch nichts bestellen.
Ein etabliertes Unternehmen kennt seine Zahlen und wenn es weiß, dass jeder vierte “Gratis”-POC zu einem Kunden führt, dann wird es in seine Kalkulation eben die Kosten für 4 POCs irgendwo mit einbauen.

Selbstverständlich nicht mit betrügerischer Absicht, sondern der finanziellen Realität wegen.
Und um Kunden entgegen zu kommen, die im ersten Schritt lieber nichts und im zweiten Schritt dafür mehr bezahlen.

Lieber Kunde, am Ende ist es eine Geschmacksache, wie Sie Ihre Rechnungen bekommen wollen.

Sie können einfach direkt bezahlen, was Sie beanspruchen – oder Sie bevorzugen die Misch-Kalkulation mit “Gratis”-Leistungen (bei Ihnen und bei anderen), die irgendwie in all diese anderen Leistungen mit eingerechnet werden.

Keine dieser Varianten ist falsch, beide haben ihre Vorteile.

Wir mögen die Philosophie “Strenge Rechnung, gute Freunde”.
Sie vielleicht ja auch. Dann passen wir sicher gut zusammen.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
29.November.2022

Silbermedaille

Es tut mir leid, wir haben uns für einen anderen Anbieter entschieden,
Sie sind diesmal nur Zweiter geworden.
Es war wirklich eine messerscharfe Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht haben. Vielen Dank für Ihre Mühe, vielleicht kommen wir ja in Zukunft zusammen.”

Tatsächlich nehmen viele im Verkauf diese Nachricht eines Kunden versöhnlich auf:
“Wir haben es gut gemacht und fast alle anderen aus dem Rennen geschlagen. Schade, da kann man nichts machen.”

Diese Haltung ist ein Fehler.

Erstens stimmt es meist nicht. Es ist selten eine messerscharfe Entscheidung.

Was Kunden in der Regel meinen, wenn Sie sagen “Sie sind leider nur Zweiter geworden.” ist:

“Es war schon früh klar, dass wir uns vermutlich nicht für Sie entscheiden werden.
Aber wir wollten nicht ohne Optionen dastehen, wir wollten auf Nummer Sicher gehen, wir wollten uns mit mehreren Anbietern eine bessere Verhandlungsposition sichern.
Wir haben ein klein wenig schlechtes Gewissen, dass wir Ihnen dadurch so viel Arbeit gemacht haben, für die Sie jetzt nichts bekommen – aber so ist es eben im Business. Sie haben das sicher einkalkuliert.
Vielen Dank, dass Sie mitgespielt haben, vielen Dank für Ihre Mühe, und ja – wer weiß – vielleicht kommen wir ja tatsächlich noch mal zusammen, auch wenn das aus heutiger Sicht unwahrscheinlich ist, da wir jetzt einen Partner haben.”

Zweitens: Zweiter zu werden ist das mit Abstand schlechteste Ergebnis im Vertrieb. Wer Zweiter wird, hat genauso viel Arbeit in das Projekt gesteckt wie der Gewinner, bekommt aber gar nichts.

Im Sales gibt es eben keine Silbermedaillen.

Natürlich, man kann nicht jeden Deal gewinnen.

Was aber oft geht ist: Rasch auszuloten, ob man am Ende das Rennen wahrscheinlich machen wird.
Wenn nicht, verabschiedet man sich höflich und widmet seine Zeit den Kunden, die besser zu einem passen.

Schönes Wochenende Euch allen!

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
10.November.2022

Bücher

Ich habe früher mehr als 50 Bücher im Jahr gelesen.
Dazu oft noch ein Dutzend Video-Lehrgänge nebenbei gemacht.
Von den ganzen Artikeln, Blogs, etc. die ich ständig gelesen habe, ganz zu schweigen.

Ich dachte mir dabei: Ich lerne hier viel.

Ich habe mich geirrt.

Bestenfalls habe ich theoretisches Wissen angehäuft.
Damit, etwas wirklich zu lernen, hatte das Ganze wenig zu tun.

Lernen passiert nicht beim Lesen, sondern beim Anwenden.

Dass jemand theoretisch weiß, wie man
… einen Drehkick macht,
… Mitarbeiter führt,
… ein Buch schreibt,
… ein Unternehmen aufbaut,
… oder Value Selling macht
ist irrelevant.

Das einzige, was zählt ist, ob man es kann.

Ein Buch, ein Seminar oder ein Videokurs mag ein guter erster Schritt sein.
Der erste von 1.000.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
25.August.2022

Neukundengewinnung

Manchmal frage ich mich: Warum machen wir das mit der Neukundenakquise so kompliziert?
 
Wer sich einigermaßen mit dem Thema beschäftigt hat, weiß wie das läuft:
 
Man investiert Zeit und Geld, um mögliche neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen, Interesse zu wecken, ins Gespräch zu kommen und – wenn alles passt – eine Zusammenarbeit zu beginnen.
 
Man kann das über Werbung machen, Call-Center, Messebesuche, Social Media, Content Marketing, … wie man eben so mag und was eben funktioniert.
 
Wer das oft genug macht, weiß irgendwann, wie viel Aufwand und Geld es ungefähr kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen. Sagen wir 2.000 Euro.
 
Wäre es denn nicht viel eleganter, einen möglichen neuen Kunden zu kontaktieren und ihm zu sagen:
 
“Lieber Kunde, ich zahle derzeit 2.000 Euro dafür, um jemanden wie Sie als neuen Kunden zu gewinnen.
Ich bezahle damit Agenturen, Mitarbeiter, Social-Media-Plattformen, Tools, vergeudete Zeit, … alles mögliche.
Vielleicht möchten Sie stattdessen die Kohle einstreichen – indem Sie mir einen neuen Kunden bringen – nämlich sich selbst.
Natürlich nur, wenn es für Sie passt und unser Angebot Ihnen zusagt.
Dann würde ich Ihnen sofort 2.000 Euro gutschreiben. Einfach so, als Gegenleistung dafür, dass Sie mir anderswo dieselbe Investition sparen. Kaufen Sie damit bei mir, was Sie wollen.
Was halten Sie davon?”
 
Wahrscheinlich hält er davon nichts.
Zu ungewöhnlich. Das kann doch nicht seriös sein.
Deswegen wird das wohl nichts.
 
Schade eigentlich.
Denn lieber als all den anderen würde ich mein Geld lieber meinen Klienten geben.
 
Das war die verrückte Idee der Woche.
Habt einen guten Start.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
25.Juli.2022

Social Media Like

“Vielen Dank, dass Sie unser Produkt gekauft haben. Würden Sie uns vielleicht auch noch eine gute Bewertung geben, unserer Firma in den Sozialen Medien folgen und uns einen ‘Thumbs up’ geben?”

Hier wäre eine Alternative:

“Danke lieber Kunde, dass du bei uns eingekauft hast. Dürfen wir dir auf LinkedIn folgen, um mehr über dich zu lernen? Wir liken auch gerne dein Unternehmen, schließlich mögen wir unsere Kunden. Falls du mal Social-Media-Beiträge postest, die besonders wichtig für dich sind, sag uns Bescheid und wir teilen diese gerne in unserem Netzwerk.”

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
08.Juli.2022

vernetzen

“Ich finde dein Profil sehr interessant und würde mich daher gerne mit dir vernetzen.”

Dann mach uns beiden doch einen Gefallen und schreib dazu, WAS du daran interessant findest.

Ich bin doch auch so ein Typ, der auf ein wenig Aufmerksamkeit steht und gutgemachten Komplimenten hilflos erliegt.

Außerdem weiß ich dann, dass du kein Bot bist.

Das führt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass ich mir auch dein Profil ansehe und vielleicht dort auch etwas Interessantes entdecke, um das Gespräch weiter zu führen. Und darum geht’s doch, oder?

Also komm, du schaffst das.

P.S: Noch ein Tipp: dass wir mit 15 Jahren Abstand die gleiche Hochschule besucht haben, irgendwann mal beide in derselben Großstadt gelebt haben oder beide ein Buch, einen Film oder Musik mögen, die sowieso fast jeder mag, gehört nicht zu den Dingen, von denen ich hoffe, dass sie die interessantesten an mir sind.

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Alex Ramlmair

Alex Ramlmair

Schluss mit Stunden- und Tagessätzen im IT-Business
11.Juni.2022

Spielplatz

500 Euro für einen Spielplatz-Besuch?

Mein Sohn war damals 2 Jahre alt. Wir haben den Nachmittag oft damit verbracht, dass wir mit Schaufel und Eimer bewaffnet zum Spielplatz sind, um dort Schaukel und Sandkiste unsicher zu machen.
 
Tatsächlich hat man als Vater in dem Alter nicht viel zu tun: zuschauen, signalisieren, dass man da ist und hier und da Sand aus dem Mund spülen, verdreckte Fläschchen reinigen oder Konflikte über Benutzungsrechte von Plastik-Sternen diplomatisch regeln.
 
Natürlich, man kann nebenbei lesen, kurze Emails beantworten oder seinen Gedanken nachhängen.
Aber irgendwie fühlt es sich nicht so richtig produktiv an.
Daher habe ich mich am Ende so eines 3-Stunden-Ausflugs einmal dabei ertappt zu denken:

“Das war jetzt schön teuer. Wenn ich in der Zeit gearbeitet hätte, hätte ich von dem Geld eine Babysitterin für eine ganze Woche bezahlen können.”
 
Ökonomisch ist an der Logik nichts auszusetzen, aber damit wurde mir bewusst, dass das Modell “Arbeitszeit verkaufen” mich zwangsläufig immer dazu drängt, wichtigen Dingen im Leben, ein Preisschild umzuhängen.
 
Das Paradoxe dabei: Viele Menschen glauben, wenn sie erst mal viel verdienen, dann können Sie sich Zeit-Luxus leisten. Die Wahrheit ist: je mehr man verdient, desto ‘teurer’ wird das Gespräch mit einem Freund, das Telefonat mit der Mutter, der Plausch mit der Nachbarin oder eben der Spielplatzbesuch mit dem Kind.
 
Der Stress nimmt nicht ab, wenn man die Stunde um 150 Euro statt um 80 verkaufen kann – sondern zu.
 
Der GameChanger ist, von dem Denken ‘Zeit gegen Geld’ ganz wegzukommen.

Meine eigene Erfahrung und die vieler Klienten, die ich auf dem Weg begleite: Das klingt viel einfacher, als es ist.
 
Denn es reicht nicht, Kunden-Angebote anders zu schreiben.
Solange das Zeit-gegen-Geld-Denken in den Beziehungen zu den eigenen Mitarbeitern, Lieferanten, Freelancern und der eigenen ‘Spielplatz-Kalkulation’ weiterlebt, verstrickt man sich ständig in Widersprüche.
Wenn schon, dann muss man das Konzept komplett durchziehen.
 
Das heißt: Ein großer Teil des Hirns muss neu verdrahtet werden, es benötigt viele Veränderungen im täglichen Denken und Handeln. Man braucht Zeit, um sich daran zu gewöhnen, denn vieles kommt einem anfangs ungewohnt, seltsam und vielleicht sogar ungerecht vor.
 
Ich kann daher gut nachvollziehen, dass dieser Weg vielen zu mühsam ist – und ohne Begleitung und Mitstreiter ist es gleich dreimal so schwer.
 
Dafür winkt ein Leben mit viel weniger Hamsterrad. Muss jede/r selbst wissen, ob es das wert ist.
 
P.S. Wenn du aus den Informationen in diesem Beitrag versucht hast, den Stundensatz des Herrn Rammlmair zu berechnen, bist du ganz tief drin in der ‘Zeit-gegen-Geld’-Denke.

P.P.S. Ich überlege gerade, ein Training zum Thema Value Selling zu organisieren. Ende Juni, 1 Tag live in Wien, Kosten unter 1.000 Euro. Mache ich, wenn es genügend gibt, die spontan interessiert sind. Falls du mehr Infos haben magst, schreib mir einfach eine Nachricht.

 
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Haben dir die Posts gefallen, dann folge mir auf LinkedIn und bekomme die nächsten Social-Media-Posts direkt auf dein Smartphone.

Hallo,

ich bin Alex Rammlmair und wie die meisten gelernten Ingenieure, wollte ich nie in den Verkauf. Spätestens mit meinem eigenen Software-Unternehmen blieb mir nichts anderes übrig; was anfangs sehr frustrierend war. Über die Jahre habe ich herausgefunden, wie Ingenieure im Verkauf ihre Stärken maximal ausspielen können – ohne den üblichen Marketing- und Sales-Unfug. Wenn das auch für Sie interessant ist, dann sollten wir reden.